Sonntag, 26.04.2026 – Marienkapelle Burgweinting
Am vergangenen Sonntag fand erneut unsere Geh‑ und Klangmeditation im Weintinger Hölzl statt, diesmal unter einem besonderen, leichten Leitmotiv: der Schmetterling. Er stand für Wandlung, Freiheit, Leichtigkeit und das stille Vertrauen, dass sich Wege manchmal erst im Gehen öffnen.
Ein neuer Pfad: „Mitten ins Herz des Waldes“
Von der Marienkapelle aus machten wir uns auf den Weg, diesmal auf einer neuen Route, die uns tief hineinführte in einen stillen, fast unberührten Teil des Waldes. Der Boden weich, das Licht gefiltert, die Luft klar, ein Ort, der sich anfühlte wie ein verborgenes Herzstück der Natur.
In achtsamen Schritten, teils schweigend, teils lauschend, folgten wir dem Pfad. Kleine Impulse begleiteten uns: das Wahrnehmen des Atems, das Lauschen auf die feinen Geräusche des Waldes, das innere Spüren. So wurde der Weg selbst zu einer Erfahrung „Natur erfahren, sich selbst erfahren„.
Klang als zarter Begleiter
Am Ziel öffnete sich ein kleiner, geschützter Platz, an dem die Klangschalen ihre Schwingung entfalten durften. Die Töne legten sich wie transparente Flügel über die Gruppe, leicht, schwebend, einladend. Viele beschrieben später das Gefühl, als würde der Wald selbst mit atmen.
Ein Hauch von Franziskus
In dieser stillen Verbundenheit mit allem Lebendigen erinnerte uns ein kurzer Impuls an Franz von Assisi, dessen tiefe Liebe zur Natur und zu allen Geschöpfen wunderbar zu unserem Thema passte. Sein Geist der Einfachheit und des Staunens schien zwischen den Bäumen mitzuschwingen.
Ein gemeinsamer Moment der Wandlung
So wurde dieser Sonntag zu einem Weg der inneren und äußeren Leichtigkeit. Ein stilles Wandern, ein Lauschen, ein Sich‑Öffnen. Wie ein Schmetterling, der sich ausbreitet und den nächsten Windzug annimmt.
Wir danken allen, die diesen besonderen Weg mitgegangen sind. Möge etwas von dieser Leichtigkeit weiterklingen.







