Ein Raum, in dem fernöstliche Lebensenergie und christliche Lichttraditionen miteinander schwingen
Am 2. Februar, zu Maria Lichtmess, öffnete sich im Qi‑Gong‑Kurs ein besonderer Moment: ein Übergang zwischen der alten chinesischen Bewegungslehre und den christlichen Lichtritualen. Seit Oktober treffen sich Menschen jeden Montag um 09:30 Uhr, um mit Claudia sanfte Übungen zu praktizieren, die Körper und Geist in Einklang bringen.
Bei schönem Wetter findet die Stunde sogar im Freien statt – dort, wo Licht, Atem und Natur sich unmittelbar begegnen.
Qi Gong hat seine Wurzeln in China, doch hier bei uns wird keine Religion übernommen – nur die Werte: Achtsamkeit, Klarheit, Verbundenheit.
Und die Bewegungen, die wie ein stilles Gespräch mit dem eigenen Körper wirken.
Gerade an Lichtmess, dem Fest des Neubeginns, spürt man, wie gut diese Praxis in unseren Jahreskreis passt.
Die Stunde beginnt mit weichen Aufwärmbewegungen, führt in fließende Formen und endet in einer ruhigen Meditation. Alles kommt ins Gleichgewicht. Alles wird heller.
Claudia begleitet die Gruppe mit einer warmen, offenen Art. Ihr Leitsatz fasst die ganze Praxis zusammen:
„Nehme Licht, Liebe und Energie in dir auf,
lasse sie in dir wachsen,
gebe diese drei Elemente mit einem Lächeln an andere weiter.“
Es ist so als wenn jemand eine Tür öffnet und sagt: „Komm, schau mal, wie gut es sich anfühlt.
So wird Qi Gong zu einem Weg, auf dem das Licht im Außen und das Licht im Inneren einander begegnen.



